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Der Produktionsprozess

MENSCHEN
 

Die Belegschaft 




Klaus Willeken-Konermann

"Großvater Schriftsetzer, Vater Drucker und Schriftsetzer. Bereits als Kleinkind habe ich in der Druckerei gespielt. Da ist der Lebensweg klar, oder? Weit gefehlt. Zunächst wollte ich alles andere, aber nicht Drucker werden. Vor dem Abitur und während der Zeit beim Bund waren eher Biologe oder Psychologe als Berufswunsch angesagt. Pilot wäre auch toll gewesen. Aber es kam, wie es wohl kommen musste. Zur Sicherheit erst einmal eine Berufsausbildung als Offsetdrucker, danach Studium in Aachen, um Berufsschullehrer zu werden. Neben dem Studium habe ich in diversen Druckereien gearbeitet. Es folgten 10 Jahre Anstellung als Lehrer in einer Umschulungseinrichtung für Druckberufe. 1996 stand dann doch die Übernahme des väterlichen Betriebes an. Nun bin ich 50 und stelle fest: Ich habe mein Leben mit den Berufen in und um den Druck verbracht und es macht mir Spaß. Anders hält das ja auch keiner aus."




 

Insa Konermann

"Druckerei, ich?!? Niemals. Etwas Schöngeistiges sollte es werden. Daher war das Studium der Germanistik und anschließende Arbeit im Lektorat mein Ziel. Es ist alles anders gekommen. Das Studium wollte finanziert werden, also musste ich arbeiten - das war in einer Druckerei. Den Job hatte mir mein heutiger Mann besorgt, der damals an derselben Uni wie ich war. Das Studium brachte mir den Titel M.A. (Magister Artium) und einige Jahre in einem kleinen Verlag. Das Leben erfordert allerdings so manches Mal Neuorientierung. Bei mir lag diese in der Umschulung zur Logopädin. Heute stehe ich meine Frau im Betrieb, organisiere den Produktionsablauf und vehandle mit Kunden über Liefertermine. Die Logopädie habe ich dennoch nicht ganz an den Nagel gehängt, denn es ist gut, immer wieder einmal über den Tellerrand einer Druckerei zu blicken."




 

Patrick Ockenfels

"Mit 15 lief's in der Schule nicht so toll. Ich wollte was Richtiges lernen. Koch wäre schön gewesen oder Drucker, das sind mein Vater und mein Bruder auch geworden. Während des Schulpraktikums war ich 1 Woche in der Druckerei Willeken. War schon klasse. Und die haben mich dann auch als Lehrling eingestellt. Die 10. Klasse habe ich voher moch mit leidlichen Noten geschafft. Jetzt bin ich seit Sommer 2004 Geselle und es macht mir bis heute Spaß."




 

Sabine Hartkopf




 

Thiemo Tressin

Eigentlich wollte ich, aus Leidenschaft zu Autos, Kfz-Mechaniker werden. Doch mein Dad hat mich (zum Glück) nochmal umgestimmt. Also habe ich 2001 meine Druckerlehre im Betrieb meines Vaters angefangen und 2004 erfolgreich beendet. Mittlerweile bin ich froh Drucker zu sein. der Job macht mir Spaß auch wenn er manchmal streßig ist. Seit Mai 2007 arbeite ich bei der Druckerei Willeken und hoffe auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.




 

Barney

Der Druckereihund. Labrador "Barney of Annys Labs", geb. 28.12.2006.
Zuständig für gute Laune und regelmäßige körperliche Bewegung der Geschäftsleitung. Er ist lärmresistent, farbecht, waschfest und kundenfreundlich.